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So schmeckt Niederösterreich:

Hauswirtschafts-Wettbewerb der Landwirtschaftlichen Fachschulen Niederösterreichs:

Am 27. März 2012 fand an der Fachschule Sooß der fünfte niederösterreichweite Hauswirtschafts-Cup für Schülerinnen der Landwirtschaftlichen Fachschulen statt. Sieben Teams aus den Schulen Gaming, Gießhübl, Ottenschlag, Poysdorf, Unterleiten, Warth und Zwettl waren am Start und stellten ihre Kompetenz in Sachen Hauswirtschaft unter Beweis. Das Team, bestehend aus Elisabeth Rumpel (LFS Unterleiten) und Sabrina Scheibelberger (LFS Zwettl), siegte in der Gesamtwertung. Steindl Christina (LFS Ottenschlag) und Steiger Lea (LFS Gaming) erreichten in Kochen und Küchenführeung des hervorragenden 2. Platz.

„Mit der Durchführung des Wettbewerbes wurde der hohe Stellenwert der hauswirtschaftlichen Bildung einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert und die Schülerinnen stellten ihre praktischen Fähigkeiten und ihr Organisationstalent eindrucksvoll unter Beweis“, betonte Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn.

Das Siegerteam wird als Vertreter von Niederösterreich am 17. und 18. April beim österreichweiten Hauswirtschaftswettbewerb in Rotholz in Tirol starten. Regierungsrätin Ing. Theresia Hirsch und Dr. Friedrich Krenn überreichten feierlich die Preise.

Hauswirtschaftliche Kompetenz

Die Jury zeigte sich vom vielseitigen Know-how und den professionellen Kochkünsten der Schülerinnen beeindruckt. Landtagsabgeordneter Karl Moser sprach vom großen Engagement der Schülerinnen und bedankte sich bei den Lehrerinnen für die gute Organisation. Weitere Ehrengäste waren Landtagsabgeordneter Bürgermeister Johannes Zuser und Bürgermeister Ing. Leopold Gruber-Doberer.

„Ziel des Wettbewerbes ist den Schülerinnen ein passendes Forum zu bieten, um ihre hauswirtschaftlichen Fähigkeiten zu zeigen“, erklärte Gerti Schweiger MDes , Organisatorin der Veranstaltung. Beim Wettbewerb galt es praktische Aufgaben, wie die Planung einer Veranstaltung und die Zubereitung von kulinarischen Gerichten zu lösen. Beim Kochen wurde besonders auf eine kreative Küche und die Verwendung von regionalen sowie saisonalen Lebensmitteln geachtet. Aufgrund des neuen Austragungsmodus gab es keine Schulmannschaften mehr, sondern jeweils zwei Schülerinnen aus verschiedenen Schulen bildeten ein Team.

Die Jury bestand aus Regierungsrätin Ing. Theresia Hirsch, Ing. Veronika Haas (HLFS Sitzenberg), Sonja Aigner, Theresia Zuser, Dipl.-Ing. Veronika Hager und Ing. Herbert Grulich. Organisatoren der Veranstaltung waren Regierungsrätin Ing. Theresia Hirsch und Gerti Schweiger, MDes, mit dem Team der LFS Sooß. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ statt.

Casino Royal

„Casino Royal“ unter diesem Motto verzauberte der 2. Jahrgang der Fachschule Schloss Ottenschlag seine Gäste beim diesjährigen Gourmetessen. Mit  klassischer  Piano-Musik und einem 6gängigen Menü ließen die SchülerInnen diesen Abend zu einem kulinarischen Höhepunkt werden.

Die Mädchen und Burschen sammeln bei diesen Projekten wertvolle Erfahrung für das spätere Berufsleben. Sie konnten 65 Gäste begrüßen, welche alle vom Können der SchülerInnen begeistert waren.

Schülerinnen und Schüler des 2. Jahrganges

       

9 frisch geshakte Jungbarkeeper!

Groß war die Nervosität davor, noch viel größer die Erleichterung danach: mit tollen Leistungen beeindruckten die neuen Jungbarkeeper ihre Prüfer vom WIFI Niederösterreich und auch ihre Lehrer. Die Schüler konnten vier sehr gute Erfolge, zwei gute Erfolge und drei bestandene Prüfungen als Ergebnis verbuchen. Dass dazu allerdings viel Lernen und Üben notwendig war, konnte man auch sehen. In fast drei Jahren wurde das Grundwissen zur Getränkekunde und zum Thema Bar angehäuft, zwei Wochen vor der Prüfung dann mit einer Intensivwoche noch verfeinert und gefestigt. Gläserkunde, Zubereitungsarten der Cocktails, die Cocktailgruppen, Geschichte der Bar, Gerätekunde und Barkalkulation waren nur einige der zu lernenden Themen. „Wir sind sehr stolz auf unsere Schüler“, konnte man von Projektwochenleiterin Eva Panholzer und ihrem Lehrerkollegen Wolfgang Leirer – beide ausgebildete Diplombarkeeper – hören. Im Rahmen der Ausbildung mussten alle Kandidaten eine Barkarte gestalten und selbst anfertigen, für die Prüfung sogar unter anderem 30 Cocktails auswendig lernen und zubereiten.

„So ein hohes Prüfungsniveau, vor allem so viele sehr gute Erfolge in Relation zur Kandidatenzahl gibt es bei Prüfungen selten“, freute sich auch der WIFI-Prüfer Dipl. Barkeeper Harald Wurm, Leiter der Diplom-Barkeeper-Ausbildung am WIFI Niederösterreich, mit den Schülern. „Der Grundstock für eine Karriere im Barbereich ist damit gelegt, viele weitere Schritte können noch folgen.“

Wir gratulieren unseren neuen Jungbarkeepern von ganzem Herzen!

Kochworkshop Regionales und saisonales Kochen

Mit einfachen Mitteln können gerade beim Kochen und Essen Verbesserungen für uns und unsere Umwelt erzielt werden. Unter diesen Gesichtspunkten finden die Kochkurse an den Landwirtschaftlichen Fachschulen statt, bei denen die regionale und saisonale Küche im Mittelpunkt steht, die auch Jugendliche leicht nachkochen können. Das Kochen soll schließlich Spaß machen, nicht zu lange dauern und auch gut schmecken.

Produkte aus regionaler und bei Obst und Gemüse auch aus saisonaler Produktion werden bei den Kochkursen verstärkt verwendet, denn sie haben kürzere Transportwege, sind frischer und verbrauchen weniger Energie. Unser Ernährungsverhalten bestimmt maßgeblich den globalen Verbrauch an Ressourcen und verursacht erhebliche Treibhausgas-Emissionen: In Industrieländern kommen rund 20 Prozent der CO2-Emissionen aus der Lebensmittelbranche.

RAIFFEISEN SPONSERT PROJEKTE DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN FACHSCHULEN
EUR 20.000,- für innovative Aktivitäten
Auch in Zeiten des Sparpaketes investiert die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien in die Zukunft der Gesellschaft, nämlich die Jugend, und sponsert insgesamt 16 innovative Projekte an elf Landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich mit einem Gesamtbetrag von EUR 20.000,-. Dabei handelt es sich um konkrete Vorhaben wie die Errichtung einer Solartankstelle und eines Windrades oder die Neugestaltung einer Schülerbibliothek sowie die Förderung von Fitnessangeboten, die gemeinsam mit den Schülern umgesetzt werden. "Das Sponsoring von Raiffeisen ermöglicht uns spezielle Ideen zu realisieren, die in dieser Form nicht möglich gewesen wären, weil sie aus dem laufenden Schulbudget nicht finanziert werden können", dankte Abteilungsleiter Friedrich Krenn gestern bei der Überreichung des Schecks in der LFS Poysdorf für die Unterstützung. Für Prokurist Wolfgang Pundy ist die Investition in Bildung "die beste Anlageform für die Zukunft". Eine Zusammenarbeit, die seit sechs Jahren läuft und auch in Zukunft fortgesetzt werden soll.

 

Landwirtschaftliche Fachschule Ottenschlag:

Symposium zum Thema „Innovationen im Tourismus“

Experten aus der Tourismusbranche diskutierten am 9. März an der Landwirtschaftlichen Fachschule Ottenschlag den Themenbereich „Zündende Ideen – Innovationen im Tourismus“. „Der Tourismus ist ein permanent wachsender Wirtschaftszweig, der mehr denn je Professionalität und Innovation erfordert. Wer sich im hart umkämpften Wettbewerb behaupten will, muss frühzeitig Trends erkennen, neue touristische Angebote entwickeln und professionell auf dem Markt umsetzen“, betonte Direktorin Ing. Agnes Karpf-Riegler. Das Urlaubsland Österreich glänzt durch sein weltweit einzigartiges und vielfältiges Tourismusangebot. An der Podiumsdiskussion nahmen Landtagsabgeordneter Ing. Josef Ober, Professor Christoph Madl, MAS, Geschäftsführer Niederösterreich Werbung GmbH, Geschäftsführer Mag. (FH) Andreas Schwarzinger (Waldviertel-Tourismus), Mag. Ulrike Wittmann (Vöslauer Mineralwasser AG), Mag. Hans Embacher, Geschäftsführer Urlaub am Bauernhof Österreich teil. Für die Veranstaltungsorganisation zeichnen Direktorin Ing. Agnes Karpf-Riegler und Monika Führer, Geschäftsführerin Urlaub am Bauernhof in NÖ, verantwortlich. Die Moderation führte in bewährter Weise Reinhard Butschell durch. Für die musikalische Umrahmung sorgte Sonja Gerstbauer.

Visitenkarte Österreichs: grandiose Landschaft, Kultur und Gastfreundschaft

Die grandiose Landschaft sowie die international anerkannte Gastfreundschaft bilden in Kombination mit zahlreichen kulturellen und kulinarischen Attraktionen die Visitenkarten unseres Landes, so der Tenor der Tourismus-Experten. Angesichts der Globalisierung und der größer werdenden Konkurrenz darf sich der österreichische Tourismus aber nicht auf seinen Erfolgen ausruhen, sondern muss sich ständig weiterentwickeln. Dazu kommt: Der Gast sehnt sich zunehmend nach Authentizität und ist auf der Suche nach einem stimmigen Produkt sehr anspruchsvoll geworden. Der Erfolg der Niederösterreich-Card ist dafür ein gutes Beispiel. Mittelmaß ist out, Qualität ist angesagt. Die wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Tourismuswirtschaft sind mehr Effizienz, eine bessere Abstimmung aller Partner und mehr Innovation. Nur so kann die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Österreich gesichert und ausgebaut werden.

Die Marke Österreich: Kleine Einheiten im großen Wettbewerb

Der österreichische Tourismus ist im Grunde sehr klein strukturiert. Das bringt Vorteile, denn schließlich sind es die regionalen Unterschiede und Kompetenzen, die die Vielfalt des Angebotes ausmachen. International gesehen sind die kleinen Strukturen jedoch ein Nachteil, da diese Angebote auch mit Instrumenten eines modernen Marketing nicht weltweit flächendeckend kommuniziert werden können. Es bedarf innovativer, überregionaler Ideen und Zusammenschlüsse, um die Sonnenseiten des österreichischen Tourismus in den Märkten nachhaltig zu verankern. Hier sind vor allem Bund und Bundesländer gefragt, gemeinsam Strukturen zu schaffen, damit der heimische Tourismus auch künftig attraktiv bleibt.