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Abschlussfest ging in Grafenwörth über die Bühne

BHW-Lernfestwochen übertrafen mit über 66.000 Teilnehmern alle Erwartungen

Dementsprechend festlich, fröhlich und hoch motiviert ging die Abschlussveranstaltung am 24. November, zugleich die offizielle Geburtstagsfeier, im Haus der Musik in Grafenwörth über die Bühne. Rund 200 Bildungswerkleiterinnen und –leiter sowie VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fanden sich zum Festprogramm ein, welches Univ. Profin. i.R. Drin. Rotraud A. Perner mit ihrem interessanten Vortrag „Ehrenamt – damit das Feuer nicht erlischt“ eröffnete. Gefolgt von einer Bilanz über 66 Jahre BHW durch den Landesvorsitzenden Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald und einer beeindruckenden Bilderschau über die Lernfestwochen. Einen Blick in die Zukunft der Gemeindeentwicklung in Niederösterreich tat danach LAbg. Bürgermeister Mag. Alfred Riedl. Und EU-Kommissar und Präsident des Rings der Österr. Bildungswerke, Dr. Johannes Hahn widmete sich im Anschluss daran dem Thema „Bildung  ist Mehr-Wert“.

Die Verleihung von Urkunden für die an den Lernfestwochen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das gemeinsame Anschneiden der bunt dekorierten Geburtstagstorte mit musikalischer Umrahmung durch die Orchesterwerkstatt Wolfgang Lhotka  gaben der Geburtstagsfeier eine festliche Note. Den Abschluss bildete ein sehr herzliches Dankeschön des Landesgeschäftsführers Dipl.Päd. Ing. Hans Rupp an alle TeilnehmerInnen der Veranstaltung.

Diese große Veranstaltung wurde von den Schülerinnen und Schülern kulinarisch betreut.

  
Die Lernfestwochen in Zahlen:  

66 Jahre     BHW 66 Veranstaltungen in 66 Gemeinden 7. September bis 24. November 2012 6.630 TeilnehmerInnen/BesucherInnen 10 Sparten/Veranstaltungsarten: 1 Tagung 2 Präsentationen 1 Konzert 1 Lehrgang 15 Kurse 15 Seminare/Workshops 12 Vorträge 10 Märkte/Messen/Feste 8 Exkursionen 1 Ausstellung

Foto: Bildtext:  Landesvorsitzender Karl Friewald, Bürgermeister und LAbg. Mag. Alfred Riedl, Stv. Landesvorsitzende LAgb. Inge Rinke und EU Kommissar und Präsident des Rings der Österr. Bildungswerke Dr. Johannes Hahn schneiden die BHW Geburts-tagstorte im Beisein zahlreicher Festgäste an.
                                    

Landwirtschaftsschulen starten Initiative „Wer weiter denkt, kauft näher ein“

LR Pernkopf: Lebendige Regionen haben Zukunft

St. Pölten, 21. November 2012. „In Zeiten der Globalisierung verliert man leicht den Überblick über die Herkunft von Lebensmitteln und die Konsumenten wissen oft gar nicht mehr, woher das Produkt in ihrem Einkaufskorb stammt. Die Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen starten daher die Initiative ‚Wer weiter denkt, kauft näher ein‘, um die Lebensmittel aus unserer Landwirtschaft verstärkt im Bewusstsein der Jugend zu verankern“, betonte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. „Junge Konsumenten sollen mit dieser Aktion besser über die vielen Vorteile, wie Herkunftsgarantie und die Frische der heimischen Produkte informiert werden. Der Griff zu einem regionalen und saisonalen Produkt mit nur wenigen Transportkilometern ermöglicht den Konsumenten, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Pernkopf. Die Aktion „Wer weiter denkt, kauft näher ein“ ist ein wertvoller Beitrag zur Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ und wird auch von den Klima- und Energiemodellregionen sowie von der Firma Sonnentor unterstützt.

Saisonale Vielfalt aus der Region

„An den Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen bildet Ökonomie, Ökologie und Soziales keinen Widerspruch, sondern ergänzt sich zu einem funktionierenden Ganzen. Werte wie eine intakte Natur, die Familie, gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung werden hoch gehalten und Verantwortung wird hier täglich gelebt“, erklärte LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich, Gründer der Initiative „Wer weiter denkt, kauft näher ein“. „Um den Nachhaltigkeitsgedanken auch plausibel zu machen, haben wir Teesackerl in Kooperation mit der Firma Sonnentor produziert, die nun bei Veranstaltungen und in den Ab-Hof-Läden der Schulen kostenlos verteilt werden“, so Grulich und weiter: „Schließlich sind alle Landwirtschaftlichen Fachschulen zertifizierte ÖKOLOG-Schulen, die mit Fairtrade-Gemeinden intensiv zusammenarbeiten.“

Mit dem Kauf regionaler Produkte wird die Leistungsfähigkeit und die Vielfalt unserer Regionen gestärkt und die Bedeutung des ländlichen Raumes als Quelle der Lebensqualität gefördert. Was aber in einer Zeit von Globalisierung und Internationalisierung mindestens ebenso wichtig ist: Regionale Lebensmittel fördern die Identifikation mit unserer Heimat und sind die Grundlage, dass Niederösterreich auch am internationalen Markt gut positioniert ist. Denn Herkunft, Herstellungsart und der Bezug zum Produzenten sind Kriterien, die beim Einkauf von Lebensmitteln eine zunehmende Rolle spielen.

Bildtext:

Die Personen v. l.: LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Fachschule Ottenschlag feiert 20-jähriges Bestehen im Schloss

Landesrat Wilfing: 20 Jahre erfolgreiche Bildungsarbeit

20 Jahre   20 Jahre1

Die Personen v. l.: Foto 1: Blabensteiner Daniel, Wagner Katharina, Einsiedl Daniel, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Ludwig Katharina, Schabes Clara, Rapolter Daniela, Ing. Agnes Karpf-Riegler, Müllner Jasmin

Foto 2: Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn, Bundesrätin Martina Diesner-Wais, Bezirkshauptmann Dr. Michael Widermann, Direktorin Ing. Agnes Karpf-Riegler, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Moderator Reinhard Burtschell, Bürgermeisterin Christa Jager und Landtagsabgeordneter Franz Mold.

Am 9. November 2012 fand der Festakt anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des Bestehens der Fachschule im Schloss Ottenschlag statt, bei dem Landesrat Mag. Karl Wilfing von einer Erfolgsgeschichte der Fachschule in der hauswirtschaftlichen Bildung sprach. „Die Fachschule Ottenschlag konnte sich als Bildungszentrum in der Region bestens etablieren, wo auch besonderer Wert auf das Kurswesen gelegt wird und ein enger Kontakt zur Bevölkerung gepflegt wird“, betonte Landesrat Wilfing in seiner Festansprache. „Die Fachschule ist mit ihren regelmäßigen kulturellen Veranstaltungen und kulinarischen Events ein Fixpunkt des gesellschaftlichen Lebens der Region“, so Wilfing.

Von der Fortbildungsschule zur Fachschule für professionelles Haushaltsmanagement

„Bereits in den 1960er-Jahren gab es in Ottenschlag eine Fortbildungsschule, die später als einjährige Haushaltungsschule geführt wurde. Unterrichtet wurde in verschiedenen Gebäuden der Gemeinde und der Bezirksbauernkammer. Im Jahr 1992 übersiedelte schließlich die Fachschule in das vom Land NÖ gekaufte Schloss Ottenschlag. Der Grund war akute Platznot, weil die Fachschule schon länger als zweijähriger Lehrgang geführt wurde und eine bessere Infrastruktur dringend notwendig war“, erklärte Direktorin Ing. Agnes Karpf-Riegler. „Das Bildungsangebot wurde seitdem ständig erweitert und der Zeit angepasst, sodass die nunmehr dreijährige Fachschule von der ländlichen Jugend gerne besucht wird“, so Direktorin Karpf-Riegler.

Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn sprach davon, dass die Fachschule Ottenschlag ein gutes Beispiel für die Professionalisierung und Spezialisierung in der Hauswirtschaft sei, wo die Tradition mit der Moderne bestens verbunden wird. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten die Geschwister Zeilinger.

Schulschwerpunkt „Tourismus und Eventmanagement“

„Erst vor einem Jahr wurde die Schlosssanierung abgeschlossen, nun können wir den Schülern und Kursteilnehmern eine Schule zum Wohlfühlen mit moderner Technik bieten. Die neue Ausstattung ermöglicht den Ausbildungsschwerpunkt ‚Tourismus und Eventmanagement‘ zukunftsgerichtet zu führen“, freut sich Direktorin Ing. Agnes Karpf-Riegler. „Ein wichtiger Teil der Ausbildung ist die Führung des wöchentlichen Schlosscafés und des Schlossrestaurants durch die Schülerinnen. Hier wird wertvolles Know-how für die Lehrabschlüsse zur Köchin bzw. zum Koch und Restaurantfachfrau bzw. zum Restaurantfachmann gewonnen“, so Direktorin Riegler. Das Internat wird von den Schülerinnen in Selbstverwaltung als ein „Jugendhotel“ geführt, so wie ein richtiges Hotel. Es gibt dabei eine Rezeption, ein Zimmerservice und auch der Reinigungsdienst wird von den Jugendlichen selbst durchgeführt. Mit diesen pädagogischen Initiativen wird eine neue Lernkultur an der Fachschule Ottenschlag angewendet, bei der das selbstverantwortliche Lernen im Mittelpunkt steht.

Talkrunde

Talkrunde (ehemalige SchülerInnen): Grünsteidl Thomas, Klem Bernadette, Gebietsbäuerin Meneder Beatrix mit Moderator Butschell Reinhard

Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschulen in NÖ

Präsident Penz, LR Pernkopf und LR Wilfing:

Erntedankfest und Weintaufe im St. Pöltener Landhaus

Am 8. November fanden im Landhaus in St. Pölten das Erntedankfest der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen und die Jungweintaufe statt. „Die Fachschulen machen mit dem traditionsreichsten Fest des Bauernstandes auf die vielfältigen Leistungen der österreichischen Landwirtschaft aufmerksam und weisen auf die große Bedeutung der Bildungsarbeit der Schulen im ländlichen Raum hin“, erklärten Landtag-Präsident Ing. Hans Penz und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

„Die Jungweine der Landesweingüter sind von einer frischen Fruchtigkeit, einer spürbaren, angenehmen Säurestruktur und überraschen mit einer Aromenvielfalt am Gaumen. Weinliebhabern wird somit die gesamte Weinvielfalt Niederösterreichs auf höchstem Niveau geboten“, betonte Landesrat Mag. Karl Wilfing, der auch Taufpate des neuen Weines war. Dem Taufwein, einen Grünen Veltliner (Sandgrube DAC) vom Landesweingut Krems, gab Landesrat Wilfing den Namen „52er Ursprung“.

Die feierliche Segnung der Erntegaben und des Jungweins nahm Dompfarrer Kan. Norbert Burmettler vor. Die Landwirtschaftsschulen präsentierten in diesem feierlichen Rahmen ihre bäuerlichen Produkte, wie Käse, Speck, Brot, Fruchtsäfte und Most, und luden zu einer Schmankerlverkostung ein.

Die Fachschule Schloss Ottenschlag war vetreten durch: Ing. Margarete Greßl, Katrin Allinger, Julia Kloimwieder und Nicole Bitter (im Bild mit Dr. Stephan Pernkopf und Landesrat Mag. Karl Wilfing).

Entedank1

Tag der offenen Tür

Die Fachschule Ottenschlag bietet eine fundierte 3-jährige Ausbildung, die für eine berufliche Karriere notwendig ist. In den ersten beiden Jahren konzentriert man sich auf die Basics, also die Grundlagen in Service, Küche, Dekoration und Housekeeping. Im Abschlussjahr geht es darum, das Fachwissen zu vertiefen und durch viele Events Tipps und Tricks für die Praxis und das Berufsleben zu erlernen. Der Schulabschluss führt zur „Mittleren Reife“ die viele Perspektiven im Berufsleben eröffnet. Dem Schulabschluss nach 3 Jahren folgt eine 10-monatige Praxis, danach ist es möglich die Lehrabschlussprüfung abzulegen.

Programm:

  • Begrüßungsdrink an der Bar
  • viele tolle Stationen mit Schaukochen, kreativer Ecke und Arbeiten vor dem Gast in stilvollem Schlossambiente
  • Präsentation verschiedener Zusatzzertifikate
  • Rundgang und Verkostung verschiedener Köstlichkeiten

Catering and more – Zusatzqualifikation als Berufschance

Im Frühjahr 2012 begann die Ausbildung zum „CateringleiterIn“ an der Landwirtschaftlichen Fachschule Schloss Ottenschlag, an der die SchülerInnen des 2. Jahrganges die Möglichkeit hatten, im Zuge einer Projektwoche mit dem WIFI NÖ, an dieser Kooperation teilzunehmen. Die Projektwoche wurde von Projektwochenleiterin Dipl.-Päd. Martina Pölzl-Zeilinger und den ausgebildeten Lehrern Ing. Margarete Gressl, Ing. Maria Ohrfandl und Mag. Wolfgang Leirer organisiert.

Im Oktober 2012 startete nun die Vorbereitungswoche für die bevorstehende Prüfung.

Insgesamt haben am 5. November 2012 8 SchülerInnen die Catererprüfung bestanden. Neben einer theoretischen schriftlichen Prüfung, bei der die Kandidaten ihr Wissen über verschiedene Veranstaltungsarten, Angebotsformen im Catering, Food & Beverage und vielen weiteren interessanten Inhalten bewiesen, gab es auch eine praktische Prüfung, bei der eine Cateringmappe, sowie ein Angebotsbeispiel im Zusammenspiel mit Fachfragen präsentiert wurden. In der Prüfungskommission arbeiteten die WIFI-Trainer Dipl.-Päd. Thomas Wuppinger (HLA Baden) und Mag. Julia Karner (WIFI NÖ) mit den ausgebildeten Lehrern der LFS Ottenschlag zusammen.

Die erfolgreichen Cateringleiter:

Bildtext

1.Reihe vorne: Flach Matthias (guter Erfolg), Hauer Dominik (guter Erfolg)

2.Reihe: Mag. Karner Julia, Pany Daniela, Pfabigan Marina (guter Erfolg), Brunner Bettina, Dipl.-Päd. Wuppinger Thomas, Robak Adrian, Populorum Sophie (guter Erfolg), Datler Patrick, Bichl Denise, Kernstock Anja, Ing. Margarete Gressl

Caterer

Teilnahme an der Käsekenner-Challenge 2012 in Krems

Am 24. und 25. Oktober fuhren Marina Pfabigan und Adrian Robak aus dem 3. Jahrgang zur Käsekenner-Challenge 2012 an die HLF Krems.

Der erste Tag war in drei Teile gegliedert. Beim schriftlichen Know-how-Check mussten die beiden diplomierten Käsekenner ihr theoretisches Wissen über Käse unter Beweis stellen. Danach waren die sensorischen Fähigkeiten an sechs Stationen gefragt und zum Abschluss gab es ein Millionen-Löcher-Quiz.

Am nächsten Tag mussten die beiden ihre praktischen Fähigkeiten beim Arbeiten vor dem Gast unter Beweis stellen. Nach dem Mittagsbuffet ging es dann zur Siegerehrung. Für einen Stockerlplatz reichte es leider nicht, aber im Gesamtranking schaffte die LFS Ottenschlag „Bronze“. Als positives Feedback konnten die Schüler viele neue Erfahrungen und nette Bekanntschaften aus allen Bundesländern mitnehmen.

Käsekenner

Die erfolgreichen Käsekenner Marina Pfabigan und Adrian Robak