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21. Sommerbildungstage der NÖ Landwirtschaftsschulen

LR Schwarz: Jugendliche in der Pubertät unterstützen und ernst nehmen

 

Langenlois, 2. September 2016; Vom 29. bis 31. August fanden die traditionellen Sommerbildungstage der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen an der Gartenbauschule Langenlois bereits zum 21. Mal statt. „Diesmal stand die Pubertät der Jugendlichen im Mittelpunkt der Vorträge sowie Workshops und der schülergerechte Umgang der Pädagoginnen und Pädagogen mit dieser sensiblen Lebensphase. Dabei gilt es den Heranwachsenden den notwendigen Halt zu geben, aber auch die erforderlichen Freiheiten zu lassen, damit die jungen Menschen selbst ihren Weg finden können. Dass diese Phase der Persönlichkeitsentwicklung für alle Beteiligten nicht leicht ist, wissen wir aus eigener Erfahrung. Die Aufgabe der Schule ist dabei die pubertierenden Jugendlichen zu unterstützen und sie ernst zu nehmen“, betonte Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz. „Weiterbildung besitzt an den Landwirtschaftsschulen einen hohen Stellenwert, was die Teilnahme von rund 200 Pädagoginnen und Pädagogen an den Sommerbildungstagen eindrucksvoll bestätigt. Um zeitgemäße Lernformen zur Anwendung zu bringen und die Unterrichtsqualität zu sichern, besitzt die LehrerInnenweiterbildung einen hohen Stellenwert“, so Schwarz.

 

Den Themenkomplex „Schule und Pubertät“ deckten drei Vortragende ab. Mag. Dr. Karlheinz Benke sprach über „Wenn Jugendliche Stacheln kriegen oder wie man in der Pubertät (s)einen Igel küsst“ und Dr. Christian Sattelberger beleuchtete das Thema „Disziplinlosigkeit bei SchülerInnen – Autorität durch Beziehung“. Und über „Die Tücken fehlender Anerkennung“ referierte Dr. Adelheid Kastner.

Neben der Pädagogik war ein weiterer Schwerpunkt die Erzeugung und Vermarktung regionaler bäuerlicher Produkte. Ing. Gerhard Zinner ging dazu in seinem Vortrag „Herausforderung - Regionale Produktion“ näher ein und Dr. Thomas Hofer referierte zum Thema „Wie erzählt die Landwirtschaft ihre Geschichte richtig?“. Workshops gaben Einblicke in die regionalen Vermarktungsstrukturen und deren Verbesserungspotenzial.

Mit „Krisenherde und Fluchtbewegungen“ ging Günter J. Stummer auf aktuelle Entwicklungen ein und der dreifache Weltcupsieger im Skispringen Andreas Goldberger sprach abschließend über die „Lebensschule Spitzensport“.

 

„An den Landwirtschaftlichen Berufs- und  Fachschulen wird laufend daran gearbeitet die junge Generation gemäß ihren Talenten und individuellen Interessen bestmöglich zu fördern und optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Dabei spielen zeitgemäße Lernmethoden und der Erwerb von praxisbezogenen Kompetenzen eine entscheidende Rolle“, betonte Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn.