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Tourismus
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Landwirtschaftliche Fachschule Ottenschlag:

Symposium zum Thema „Innovationen im Tourismus“

 

Experten aus der Tourismusbranche diskutierten am 9. März an der Landwirtschaftlichen Fachschule Ottenschlag den Themenbereich „Zündende Ideen – Innovationen im Tourismus“. „Der Tourismus ist ein permanent wachsender Wirtschaftszweig, der mehr denn je Professionalität und Innovation erfordert. Wer sich im hart umkämpften Wettbewerb behaupten will, muss frühzeitig Trends erkennen, neue touristische Angebote entwickeln und professionell auf dem Markt umsetzen“, betonte Direktorin Ing. Agnes Karpf-Riegler. Das Urlaubsland Österreich glänzt durch sein weltweit einzigartiges und vielfältiges Tourismusangebot. An der Podiumsdiskussion nahmen Landtagsabgeordneter Ing. Josef Ober, Professor Christoph Madl, MAS, Geschäftsführer Niederösterreich Werbung GmbH, Geschäftsführer Mag. (FH) Andreas Schwarzinger (Waldviertel-Tourismus), Mag. Ulrike Wittmann (Vöslauer Mineralwasser AG), Mag. Hans Embacher, Geschäftsführer Urlaub am Bauernhof Österreich teil. Für die Veranstaltungsorganisation zeichnen Direktorin Ing. Agnes Karpf-Riegler und Monika Führer, Geschäftsführerin Urlaub am Bauernhof in NÖ, verantwortlich. Die Moderation führte in bewährter Weise Reinhard Butschell durch. Für die musikalische Umrahmung sorgte Sonja Gerstbauer.

 

Visitenkarte Österreichs: grandiose Landschaft, Kultur und Gastfreundschaft

Die grandiose Landschaft sowie die international anerkannte Gastfreundschaft bilden in Kombination mit zahlreichen kulturellen und kulinarischen Attraktionen die Visitenkarten unseres Landes, so der Tenor der Tourismus-Experten. Angesichts der Globalisierung und der größer werdenden Konkurrenz darf sich der österreichische Tourismus aber nicht auf seinen Erfolgen ausruhen, sondern muss sich ständig weiterentwickeln. Dazu kommt: Der Gast sehnt sich zunehmend nach Authentizität und ist auf der Suche nach einem stimmigen Produkt sehr anspruchsvoll geworden. Der Erfolg der Niederösterreich-Card ist dafür ein gutes Beispiel. Mittelmaß ist out, Qualität ist angesagt. Die wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Tourismuswirtschaft sind mehr Effizienz, eine bessere Abstimmung aller Partner und mehr Innovation. Nur so kann die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Österreich gesichert und ausgebaut werden.

 

Die Marke Österreich: Kleine Einheiten im großen Wettbewerb

Der österreichische Tourismus ist im Grunde sehr klein strukturiert. Das bringt Vorteile, denn schließlich sind es die regionalen Unterschiede und Kompetenzen, die die Vielfalt des Angebotes ausmachen. International gesehen sind die kleinen Strukturen jedoch ein Nachteil, da diese Angebote auch mit Instrumenten eines modernen Marketing nicht weltweit flächendeckend kommuniziert werden können. Es bedarf innovativer, überregionaler Ideen und Zusammenschlüsse, um die Sonnenseiten des österreichischen Tourismus in den Märkten nachhaltig zu verankern. Hier sind vor allem Bund und Bundesländer gefragt, gemeinsam Strukturen zu schaffen, damit der heimische Tourismus auch künftig attraktiv bleibt.